Aktuelles

17.07.2017

Elterninfoabend am 1. August

Am Dienstag, 1. August, findet um 18 Uhr im Krankenhaus St. Marienwörth ein Infoabend für werdende Eltern statt. Nach einem kurzen Vortrag durch Chefarzt Dr. Gabor Heim und das Kinderkrankenschwestern- und Hebammenteam können Interessierte die Entbindungsräume kennen lernen.

Treffpunkt für den Vortrag ist der Konferenzraum im 5. Obergeschoss des St. Marienwörth (Bauteil D) in der Mühlenstraße 39 in Bad Kreuznach.

Infos vorab gibt das Hebammenteam unter der Telefonnummer (0671) 372-1283.

03.07.2017

Sektion Unfallchirurgie am Krankenhaus St. Marienwörth wird weiter ausgebaut

Am Krankenhaus St. Marienwörth gibt es unter dem Dach der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie seit 2016 eine eigene Sektion „Unfallchirurgie und Endoprothetik“ unter Leitung des Unfallchirurgen Dr. Peter Garay.  Die Sektion bietet alle modernen Operationsverfahren der konservativen und operativen Behandlung von Knochenbrüchen, arthroskopische Operationen am Kniegelenk sowie fußchirurgische Eingriffe wie zum Beispiel die Operation des Hallux valgus oder die Korrektur von Hammerzehen. Weitere Schwerpunkte sind  handchirurgische Eingriffe, die Ballonkyphoplastie bei osteoporotischen Wirbelkörperbrüchen und die Endoprothetik, das heißt der Gelenkersatz bei Knie-, Schulter- und Hüftgelenk.

Nun hat die Sektion für Unfallchirurgie und Endoprothetik weitere Verstärkung bekommen: Mit Oberarzt Dr. Maruan Chichakli gehört seit kurzem ein weiterer Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie spezielle Unfallchirurgie zum Team um Dr. Peter Garay. Darüber hinaus gehört Oberärztin Martina Schwan als dritte Fachärztin bereits von Beginn an zur Sektion.

„Wir sind sehr froh, dass wir unsere Kompetenz im Bereich der Unfallchirurgie weiter ausbauen konnten“, erklärt Dr. Matthias Bussmann, Medizinischer Vorstand der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz. „Damit bieten wir den Patienten ein Behandlungsspektrum, das von der Behandlung akuter Frakturen bis hin zum Gelenkersatz reicht.“

Die drei Fachärzte der Sektion verfügen über eine große Expertise in den verschiedensten Operations- und Behandlungsverfahren. Dr. Peter Garay arbeitet seit 2012 im Krankenhaus St. Marienwörth, zunächst als Leitender Oberarzt der Gesamtabteilung und seit 2016 als Leiter der Sektion Unfallchirurgie und Endoprothetik. Vor seiner Tätigkeit hier in Bad Kreuznach hat er bereits in Bielefeld eine unfallchirurgische Organisationseinheit geleitet. Beim Aufbau der Sektion wurde Dr. Garay von Beginn an von Martina Schwan, Fachärztin für Unfallchirurgie und Orthopädie, maßgeblich unterstützt. Dr. Maruan Chichakli, der nun neu dazugekommen ist, hat seine Facharztausbildung in Köln absolviert und im Anschluss in Rüsselsheim und Wiesbaden weitere Erfahrungen als Unfallchirurg und Orthopäde sammeln können. Darüber hinaus gehören mit Irene Schlischewsky, Nina Schwab-Jensen und Ravin Thomas Kuriakose noch drei Assistenzärzte zum Team der Sektion.

„Wir haben den Bereich der Unfallchirurgie und Endoprothetik in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt und durch die Gründung der Sektion auch organisatorisch gestärkt. Ich bin sehr froh, dass wir nun Dr. Chichakli als weiteren Facharzt gewinnen konnten, so dass wir die Versorgung für die Patienten weiter optimieren werden“, erklärt Sektionsleiter Dr. Peter Garay.

03.07.2017

Neugestaltung des Stillzimmers -

Das Stillzimmer auf der Neugeborenenabteilung des Krankenhauses St. Marienwörth ist ein idealer Rückzugsort für junge Mütter und ihre Babys. Hier finden sie die nötige Ruhe, um  ihre Kinder zu stillen und erfahren wertvolle Hilfestellungen durch die examinierten Kinderkrankenschwestern, die im benachbarten Kinderzimmer jederzeit abrufbar sind.

Durch die finanzielle Unterstützung der Bruder Jakobus Wirth-Stiftung in Höhe von 5.000,-- Euro konnte das Stillzimmer nun neu gestaltet werden. Unter der Federführung der beiden Kinderkrankenschwestern Annika Weis und Nadine Studt wurde ein neues Farbkonzept entwickelt, damit der Raum mehr Wohnlichkeit ausstrahlt. Darüber hinaus konnten eine Couch und zwei neue Stillsessel angeschafft werden, die den Müttern eine angenehmere Haltung zum Stillen ermöglichen.  Mitwippend wie ein Schaukelstuhl bieten die Sessel großen Komfort und lindern mögliche Rückenschmerzen nach der Geburt. Neben der Sitzgruppe sorgen auch neue Gardinen, Lampen sowie Bilder und andere Dekorationsgegenstände dafür, dass die Mütter sich hier rundum wohlfühlen können.

Angeregt wurde die Umgestaltung des Raumes auch von Prinzessin Friederike zu Salm-Salm, die nicht nur Kuratoriumsmitglied der Bruder Jakobus Wirth-Stiftung ist, sondern erst vor kurzem hier in St. Marienwörth entbunden hat. Sie weiß aus eigener Erfahrung, dass so eine Rückzugsmöglichkeit wie das Stillzimmer nach einer Geburt enorm wichtig ist: „Hier kann man sich voll und ganz seinem Kind widmen, erhält auf Wunsch Begleitung durch die Kinderkrankenschwestern oder kann auch mit anderen Müttern zwanglos in Kontakt treten. Eine wohltuende Atmosphäre, wie sie jetzt durch die Umgestaltung erreicht wurde, ist dabei natürlich auch sehr zuträglich.“

Maßnahmen wie diese werden von den Kostenträgern nicht übernommen, so dass der Beitrag der Stiftung in solchen Fällen natürlich besonders willkommen ist. Die Bruder Jakobus Wirth-Stiftung wurde 2006 gegründet und fördert seitdem  die Alten-, Jugend- und Behindertenhilfe in den Einrichtungen der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz.

„Die Stiftung, die nach dem Gründer unserer Gemeinschaft Bruder Jakobus Wirth benannt ist, hat es sich zum Ziel gesetzt, die Lebensqualität der uns anvertrauten Menschen zu verbessern. Deshalb unterstützen wir zum Beispiel die Anschaffung von Bewegungsgeräten für Menschen mit Behinderung in Kloster Ebernach, die Anlage eines Garten der Generationen im Mutterhaus in Hausen an der Wied oder eben auch hier die Umgestaltung des Stillzimmers an St. Marienwörth“, erklärt Bruder Matthias Equit, Vorstandsmitglied der Stiftung und Superior des Konventes in Bad Kreuznach.

Weitere Informationen zur Stiftung erhalten Sie auf www.bruder-jakobus-wirth-stiftung.de.

29.06.2017

Mehr Betten für die Palliativstation –

Die Palliativstation des Krankenhauses St. Marienwörth nahm im Jahr 2004 mit zunächst sechs Betten ihre Arbeit auf. Nun hat das Land Rheinland-Pfalz diese Zahl aufgrund des steigenden Bedarfs auf acht Betten erhöht. Die Palliativstation ist ein medizinischer Schwerpunkt  der Onkologischen Abteilung, deren Gesamtbettenzahl damit von 18 auf 20 Betten gestiegen ist. Jährlich werden dort mehr als 400 schwerkranke Patienten behandelt, die an einer fortgeschrittenen, unheilbaren Erkrankung leiden. 

  „Wir sind sehr froh darüber, dass wir mit dem Land eine höhere Bettenzahl vereinbaren konnten. Der Bedarf ist schon seit längerem da. Das hängt natürlich auch mit unserer strategischen Ausrichtung als onkologisches Schwerpunktkrankenhaus mit zwei zertifizierten Krebszentren zusammen. Die Palliativstation ist ein wichtiger Baustein in diesem Konzept“, erklärt Dr. Matthias Bussmann, Medizinischer Vorstand der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz. Und Verwaltungsdirektor Helmut Ziegler ergänzt: „Dies ist auch ein Signal an Mitarbeiter und Patienten, dass die sehr gute medizinische Leistung, die wir nachweislich seit Jahren in diesem Bereich erbringen, entsprechend honoriert wird.“ 

Dabei verfolgt die Palliativstation einen ganzheitlichen Ansatz. Zum einen geht es um die Behandlung der körperlichen Symptome. Wenn eine unheilbare Krankheit weiter fortschreitet, leiden die Menschen oft an Schmerzen und anderen Beschwerden wie Übelkeit oder Atemnot. Hinzu kommen oft auch psychische Symptome wie Angstzustände oder Depressionen. Deshalb spielt auch die seelische und soziale Betreuung der Patienten eine große Rolle im Therapiekonzept der Abteilung. Neben den Ärzten und Pflegekräften gehören aus diesem Grund auch Seelsorger, Sozialarbeiter, Physiotherapeuten, Psychologen und ambulante Hospizhelfer zum interdisziplinären Team der Abteilung. Eine Palliativstation ist nicht zu verwechseln mit einem Hospiz. Bei den Patienten der Palliativstation am Krankenhaus St. Marienwörth geht es in erster Linie darum, eine optimale Schmerztherapie und eine Linderung der Symptome zu erreichen, um den Patienten nach Möglichkeit wieder in seine häusliche Umgebung entlassen zu können. Damit dort eine optimale Weiterversorgung stattfinden kann, gibt es eine enge Kooperation mit dem ambulanten Palliativteam im Palliativstützpunkt Rheinhessen-Nahe, dessen ärztliche Leitung genauso wie die der Palliativstation von Robert Gosenheimer wahrgenommen wird. Das Team bietet die sogenannte „spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV)“ an, die eine enge Begleitung des Schwerstkranken durch speziell ausgebildete Ärzte und Pflegekräfte beinhaltet. „Unser Ziel muss es sein, die Lebensqualität der Betroffenen bestmöglich zu erhalten und ihnen ein Sterben in Würde zu ermöglichen. Deshalb ist es auch ganz wichtig, das soziale Umfeld in die Behandlung einzubinden und nicht nur den Patienten selbst, sondern auch die pflegenden Angehörigen zu unterstützen und zu begleiten“, so Palliativmediziner Robert Gosenheimer. Die Erhöhung der Bettenzahl und damit der Kapazitäten auf der Palliativstation wird künftig dazu beitragen, die Versorgung schwerstkranker Menschen auszuweiten und das medizinische Angebot in der Region weiter zu verbessern.

14.06.2017

„WIR – Die Menschen von St. Josef“

Das Fotoprojekt „WIR- Die Menschen von St. Josef“ wurde im vergangenen Jahr vom Leiter der Sozialen Betreuung in der Altenhilfeeinrichtung in der Mühlenstr. 43, Rüdiger Heins, ins Leben gerufen.

Alle Bewohner, Mitarbeiter, Angehörige, Ehrenamtliche und Freunde des Hauses St. Josef waren eingeladen, sich fotografisch portraitieren zu lassen.  Das Projekt hat keinen dokumentarischen Anspruch, wichtiger ist es,  die sozialen Verbindungen der Menschen in St. Josef im vertrauten Miteinander in „schwarz-weiß“, einige wenige auch farbig, einzufangen. Entstanden sind Gesichtslandschaften, die beim genauen Hinschauen in einen Dialog mit dem Bildbetrachter treten. Bei der gut besuchten Vernissage am 12. Juni führten Rüdiger Heins und die Seelsorgerin Schwester Patritia in die Ausstellung ein, einfühlsam musikalisch begleitet von Valerie Dohle an der Harfe.

„Leben erleben“ lautet das Motto der Sozialen Betreuung, die den Alltag der Bewohner und Bewohnerinnen mit unterschiedlichen Angeboten bereichern. Rüdiger Heins hat ein buntes Programm über das gesamte Jahr 2017 ausgearbeitet mit Ausflügen in die Natur, Ausstellungsbesuchen, Konzerten und „tierischen“ Besuchern, z. B. von einem Islandpferd und Uhus.

Die Ausstellung ist vom 12. Juni  bis 1.September 2017 zu den üblichen Besuchszeiten im Foyer des Krankenhauses St. Marienwörth, Mühlenstr. 39, zu sehen.

04.05.2017

Vortrag im Rahmen des Bad Kreuznacher Gesundheitsforums am 24.05.2017

Immer mehr Menschen leiden in Deutschland an einer Herzschwäche und/oder COPD. Beide Erkrankungen gehen in hohem Maße mit alltäglichen Einschränkungen und verfrühter Sterblichkeit einher. Der Vortrag von  Priv. Doz. Dr. med. Jens Kreuz beleuchtet die Innovationen im Bereich Diagnostik und Therapie bei diesen beiden Erkrankungen und eröffnet Einblicke in zukünftige Entwicklungen.

Referent: PD Dr. med. Jens Kreuz, Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Pulmologie, Oberarzt am Krankenhaus St. Marienwörth

In Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus St. Marienwörth, der KISS Mainz, Büro Bad Kreuznach, der Volkshochschule Bad Kreuznach und der Gesundheit und Tourismus für Bad Kreuznach GmbH


Volkskrankheiten Herzschwäche und COPD/Asthma -
Aktuelles zu Diagnose und Therapie

24.05.2017
19.00 Uhr
Haus des Gastes
Kurhausstr. 22 - 24
55543 Bad Kreuznach
Eintritt frei

03.05.2017

Herzliche Einladung zum Vortrag für werdende Eltern am 23. Mai

Zusätzlich zu den monatlich stattfindenden Elterninfoabenden lädt St. Marienwörth in 2017 vier Mal zu speziellen Themen rund um Schwangerschaft und Geburt ein. Die Hebamme Gudrun Plappert informiert gemeinsam mit der Kinderkrankenschwester Nadine Studt jeweils um 19.00 Uhr im Medienraum im 5. OG des Krankenhauses St. Marienwörth. Im Anschluss an den rund 30minütigen Vortrag besteht die Möglichkeit zu Fragerunde und Kreißsaalführung.