Organisation und Qualität

Organisation und Qualität

Pflegesystem
Unsere Pflegefachkräfte sichern mit ihrer Mitarbeit die Qualität und Leistungsfähigkeit der pflegerischen Versorgung und Betreuung. Hierbei orientieren sie sich an Methoden, die sich unter anderem an aktuelle pflegewissenschaftliche Erkenntnisse anlehnen. In den Abteilungen ist die pflegerische Arbeit in Form der Gruppen-/Bereichspflege organisiert. Innerhalb dieses patientenzentrierten Pflegesystems übernimmt beziehungsweise steuert die verantwortliche Pflegefachperson in ihrer Dienstzeit alle durchzuführenden Maßnahmen für die Patienten in ihrem Bereich. Eine fortlaufende Pflege durch gleiche, namentlich bekannte Ansprechpartner ist das Ziel. Die Vorteile einer solch individuellen Gestaltung sind unter anderem: 
- Patienten und deren Bezugspersonen haben einen festen Ansprechpartner im Pflegeteam
- verstärkte Kommunikation und Beziehungsaufbau zwischen Pflegepersonal und Patient
- erweiterter Handlungsspielraum und großes Verantwortungsfeld für Pflegefachkräfte

Qualitätssichernde Maßnahmen

Zur kontinuierlichen Reflexion und Verbesserung der Pflegequalität dienen qualitätssichernde Maßnahmen wie zum Beispiel:

Pflegestandards
Dies sind allgemein gültige Normen für das Erbringen der Pflege. Sie liefern themen- oder tätigkeitsbezogen Kriterien, anhand derer die Qualität der erbrachten Pflege erreicht und überprüft werden kann. Prozessorientierte Pflegestandards legen fest, was die Pflegefachpersonen in einer konkreten Situation leisten sollen und wie diese Leistung zu erfolgen hat. Die in unserem Haus verbindlichen Standards werden in internen Qualitätszirkeln erarbeitet, regelmäßig evaluiert und an neue Erkenntnisse angepasst. An der Erstellung maßgeblich beteiligt und eingebunden sind hier die Pflegenden selbst und spezialisierte Experten innerhalb der Berufsgruppe.

Dienstübergabe am Patientenbett
Auf den meisten Abteilungen wird die Übergabe des Pflegediensts zwischen Früh- und Spätdienst gemeinsam mit dem Patienten am Bett praktiziert. Um eine vollständige und qualifizierte Weitergabe der pflegerischen Informationen zu gewährleisten, sind bei der Dienstübergabe Pflegefachkräfte, Patienten und gegebenenfalls die Angehörigen miteinander im Gespräch. Patient/innen haben die Möglichkeit Informationen zu erhalten, Fragen zu stellen und ihren Behandlungsprozess sowie die hieraus entstandenen Pflegemaßnahmen mit zu gestalten. Mit der „Dienstübergabe am Patientenbett“ nehmen Patient/innen aktiv am Krankenpflegeprozess teil. Pflegefachkräfte können indes gezielte Krankenbeobachtung praktizieren, Informationen verifizieren und die pflegetherapeutische Beziehung intensivieren.  

Pflegevisite
Zur Überprüfung und Optimierung der Pflegequalität finden regelmäßige Pflegevisiten durch die pflegerische Leitung des Hauses statt.

Fort- und Weiterbildung
In Zeiten wachsender Veränderungen und Reformen erwarten Patienten von uns zu Recht eine hochwertige und engagierte Pflege, die persönliche Bedürfnisse und die aktuellen fachlichen Standards entsprechend berücksichtigt. Um diesem Bedürfnis gerecht zu werden, ist die zielgerichtete Fort- und Weiterbildung eine geeignete Strategie. Wissensgestütztes Arbeiten in der Pflege erhöht die Patientensicherheit und das Wohlbefinden, fördert die Kompetenz und Zufriedenheit der Mitarbeiter und trägt zur interprofessionellen Transparenz und zum Austausch bei. Daher gewährleisten und verbessern regelmäßige interne und externe Fort- und Weiterbildungsangebote, die grundsätzlich allen Berufsgruppen offenstehen, eine optimale Pflegequalität.