Sektion Unfallchirurgie und Endoprothetik

Sektion Unfallchirurgie und Endoprothetik

Unter dem Dach der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie mit dem Chefarzt PD Dr. med. Carl Zülke gibt es seit 2016 eine eigene Sektion „Unfallchirurgie und Endoprothetik“. Leiter der Sektion ist Dr. med. Peter Garay, Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie, spezielle Unfallchirurgie und Fußchirurgie. Dr. Garay ist von den Berufsgenossenschaften auch zur Behandlung von Arbeitsunfällen zugelassen (D-Arzt). Oberärzte der Sektion sind Martina Schwan und Dr. Maruan Chichakli, beide Fachärzte für Unfallchirurgie und Orthopädie.

Behandlungsspektrum
Die Behandlung von Unfallverletzten erfolgt nach den Prinzipien und dem neuesten Kenntnisstand der modernen Traumatologie, der Lehre zur Behandlung von Unfallverletzungen. Dabei reicht das Behandlungsspektrum von einfachen Verletzungen wie zum Beispiel Prellungen und Verstauchungen bis hin zu komplizierten Mehrfachverletzungen, die einen operativen Eingriff notwendig machen. Die direkte Versorgung von Verletzungen erfolgt in unserer interdisziplinären Notaufnahme und wird von erfahrenen Ärzten und kompetentem Pflegepersonal durchgeführt.

Neben der Versorgung frischer Verletzungen der Extremitäten sowie osteoporotischer Verletzungen und deren Spätfolgen werden darüber hinaus auch Zweiteingriffe bei schlechter Knochenbruchheilung, bei Fehlstellungen oder Arthrose sowie anderen Unfallfolgen vorgenommen.

Über die anspruchsvolle Behandlung von Unfallverletzungen hinaus werden zahlreiche geplante Eingriffe der rekonstruktiven Orthopädie sowie der  Fußchirurgie durchgeführt. Hierzu zählen unter anderem die Korrektur von Fehlstellungen sowie die minimal-invasiven arthroskopischen Operationen des Kniegelenkes, um nur einige Verfahren zu nennen.

Die unter Berücksichtigung funktioneller und ästhetischer Gesichtspunkte angewandte Handchirurgie erlaubt die Wiedergewinnung von Form und Funktion bei zahlreichen Krankheitsbildern, wie zum Beispiel dem Karpaltunnelsyndrom, dem Morbus Dupuytren (einem Krankheitsbild, das sich durch eine fortschreitende Bewegungseinschränkung der Fingergelenke auszeichnet) sowie Arthrosen der Handwurzel und der Finger.

An der Wirbelsäule wird das moderne Verfahren der Kyphoplastie eingesetzt, die bei Wirbelbrüchen und bei durch Osteoporose bedingten Schmerzen durch die Einspritzung eines speziellen Knochenzements eine rasche Mobilisierung, deutliche Beschwerdebesserung und eine entsprechende Rückgewinnung der Lebensqualität verspricht.

Eine weitere Expertise ist die operative Versorgung beim Diabetischen Fußsyndrom in Zusammenarbeit mit dem Diabetes-Zentrum der Stufe A der Inneren Abteilung unseres Hauses und der Fußambulanz der Diabetologischen Schwerpunktpraxis Bosenheim.

Im Bereich der Endoprothetik wird mit modernster Technologie eine hochwertige Versorgung bei Knie-, Hüft- und Schultererkrankungen durchgeführt und physiotherapeutisch begleitet. Die häufigste Erkrankung der Gelenke ist die so genannte Arthrose, eine vorzeitige Abnutzung des Knorpels in Knie, Hüfte oder Schulter. In einem fortgeschrittenen Stadium des Gelenkverschleißes ist eine Totalendoprothese, also ein künstliches Gelenk, oft die einzige Behandlungsoption. Aber auch chronisch entzündliche Gelenkerkrankungen, die Folgen von Unfallverletzungen oder Durchblutungsstörungen können den Gelenkersatz notwendig machen, um Schmerzfreiheit und Bewegungsfähigkeit wiederherzustellen.

Alle Leistungen im Überblick

  • alle modernen Operationsverfahren der konservativen und operativen Frakturbehandlung
  • prothetischer Gelenkersatz des Hüft-, Knie- und Schultergelenks bei komplexem Unfallgeschehen oder Gelenkverschleiß (=Arthrose)
  • arthroskopische Operationen am Kniegelenk
  • Ballonkyphoplastie bei (osteoporotischen) Wirbelkörperbrüchen
  • Fußchirurgische Eingriffe wie zum Beispiel Hallux valgus oder Korrektur von Hammerzehen
  • Handchirurgische Eingriffe wie zum Beispiel Behandlung des sogenannten Karpaltunnelsyndromes oder der Dupuytrenschen Kontraktur

Unsere Qualitätsstandards

  • Alle Operateure bringen eine langjährige Erfahrung auf ihrem Fachgebiet mit. Darüber hinaus legen wir großen Wert auf die regelmäßige Fortbildung des gesamten Teams und den Einsatz modernster Instrumente.
  • Wir verwenden ausschließlich qualitativ hochwertige Prothesen, die sich in regelmäßigen Qualitätsprüfungen bewähren. Dabei ist die Lebensdauer der Systeme ein entscheidender Punkt. Jede Prothese wird nach den individuellen Voraussetzungen des Patienten ausgewählt, auch Allergiker finden so den für sie passenden Gelenkersatz.
  • Um Muskulatur und Gewebe zu schonen, wählen wir nach Möglichkeit minimal-invasive Operationsverfahren. Dadurch sind der Blutverlust während und der Wundschmerz nach der Operation deutlich geringer.
  • Unsere Operateure nutzen je nach individueller Voraussetzung des Patienten auch navigierte Operationsverfahren. Dadurch kann die Positionierung der Prothesen optimiert werden.
  • Das Krankenhaus St. Marienwörth verfügt über eine eigene Abteilung für Physiotherapie. So kann oft bereits am OP-Tag selbst mit der individuell festgelegten Therapie zur Rehabilitation begonnen werden.
  • Die Vermeidung von Schmerzen ist ein zentrales Anliegen in der Betreuung unserer Patienten. In enger Zusammenarbeit mit der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin erstellen wir ein individuelles Schmerzkonzept, das von präoperativen Maßnahmen über intravenöse und orale Medikamentengaben bis hin zu regionalen Schmerkathetern oder Schmerzpumpen reicht.

Sie haben Fragen oder möchten einen Termin vereinbaren?
Wir sind für Sie da:

Sektion für Unfallchirurgie und Endoprothetik
Telefon: (0671) 372-1350 oder -1620
E-Mail: unfallchirurgie@marienwoerth.de

Leitender Arzt
Dr. med. Peter Garay
Oberärzte2
Assistenzärzte3
Tel.: (0671) 372-1350 oder -1620
Fax: (0671) 372-1480
E-Mail: unfallchirurgie@marienwoerth.de